Der Schimmelreiter.

Der Schimmelreiter.

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Hauke Haien ist ein begabter und ehrgeiziger Mann, der von Kind an als Sonderling gemieden wird. Als er durch Heirat vom einfachen Knecht zum Nachfolger des Deichgrafen aufsteigt, neiden ihm die Deichbewohner dies und versuchen die Realisierung seines lang gehegten Planes, des Baus eines neuen und sichereren Deiches, zu blockieren. Der Hass schlägt ihm offen entgegen, als er mit Gewalt ihren Aberglauben, dass "etwas Lebendiges" in den neuen Deich eingegraben werden müsse, damit er Bestand habe, unterdrückt. Als der neue Deich bereits fertig ist, lässt er sich von seinem alten Widersacher Ole Peters zur Reparatur des alten Deichs überreden. Dabei übersieht er einen Schaden und das Unglück nimmt seinen Lauf. Bei der nächsten Sturmflut bricht der Deich an der Schwachstelle und Hauke Haien muss mit ansehen, wie seine Frau und seine kleine Tochter ertrinken. Daraufhin stürzt er sich selbst auf seinem Schimmel in die Fluten und kommt ums Leben. Es bleibt der neue Deich und die Sage vom gespenstischen Schimmelreiter, der bei drohendem Unheil am Deich erscheint. Hauke Haien symbolisiert damit sowohl Fortschritt als auch volkstümlichen Aberglauben. Storms Novelle „Der Schimmelreiter“ (1888) ist sein letztes und zugleich bekanntestes Werk. Es thematisiert den Widerstreit zwischen Aberglaube und Rationalität und ist sowohl Spukgeschichte als auch Tragödie eines Genies. „Ja, lieber Storm, Sie sind und bleiben nun mal mein Lieblingsdichter, und, ich bin dessen ganz gewiß, Sie finden auf der ganzen Welt keinen größeren Verehrer als mich ...“ Theodor Fontane

Ergänzt wird der Originaltext mit Worterklärungen und biografischen Notizen über den Autor.

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